Badeferien und Wellness:

Natur geniessen, natürlich sein.

Wenn ich auf meine Ferien in diesem Jahr zurückblicke, waren sie sehr abwechslungsreich. Angefangen hat es mit dem Experiment Dänemark. Wunderschöner Strand, der je nach aktueller Wetterlage zum Baden ins leider etwas zu kalte Meer eingeladen hat. Oder die Zeit im Schwarzwald, der zwar keinen Strand bietet, aber doch nebst wunderschönen Wandermöglichkeiten ein sehr umfangreiches Wellness-Angebot. Wander- oder Badeferien, zwei Arten einzutauchen, die, wie es mir scheint, sehr beliebt sind. Das macht mich neugierig. Mit dem Keywordplaner von Google kann ich abchecken, wie hoch die durchschnittlichen Suchanfragen für einen Begriff innerhalb einer bestimmten Zeitspanne waren.

18‘000 Suchanfragen zum Thema Badeferien

Sollen es in den letzten 12 Monaten im geografischen Raum Schweiz gewesen sein. Gesucht wurden Last Minute, länderspezifisch wie Badeferien Türkei, Spanien, Koh Samui u. a. Ferien, wo der Preis wichtig ist, wie günstig oder billig und Badeferien in speziellen Monaten wie Oktober, April. Weiter wurde zielgruppenspezifisch gesucht, für Kinder, mit Hund und so weiter. «Baden mit und ohne», sang die norwegische Sängerin Wencke Myhre. Badeferien: Vielfalt, die keine Grenzen kennt.

Zirka 23‘000-mal Wandern

Der Begriff Wanderferien als solches wurde nicht so oft gesucht, dafür Wandern in ähnlichen Variationen wie bei den Badeferien. Suche ich im Bezug zum Schwarzwald, steigen die Anfragen sofort an, wenn es um Wellness geht. Wellness Schwarzwald und Wellnesshotel wurden um die 33‘000-mal gesucht. Wellness scheint eine Stärke im Schwarzwald zu sein. Die Region in Süddeutschland hat viele Vorteile. Unglaublich, was man dort für ein paar Euro auf dem Mittagsteller hat. Überhaupt lebt es sich günstig – zumindest dann, wenn man mit der Schweiz vergleicht. In der Natur für unsere Natur würde ich den Schwarzwald beschreiben. Wandern und Wellness. Eine überzeugende Kombination!


Was macht es mit mir?

Das Meer war schon immer etwas besonders. Einmal eingetaucht ins kühle Nass, wird man von einer Macht getragen, die zudem unendlich scheint. Badegenuss pur. Das Klima ist gesund, erzählen uns immer wieder Einheimische. So auch in Dänemark. Die andere Seite des Meeres ist das Wetterspiel. Mal weht ein rauer Wind, mal droht ein extrem dynamisches Wolkenbild, mal scheint die Sonne, mal ist Ebbe, mal Flut. Die Natur zeigt, was sie kann. Wer sie ist. Und manchmal sollte man das Baden lieber lassen. Trotzdem: Tauchen, Surfen, Beachvolleyball, einfach Hängen am Strand, Sonne, Sand und Meer geniessen, die Zeit anhalten, das sind Badeferien.

Diese Risiken und Vorteile fallen beim Wellnessen weg. Dort geht’s in der Regel nicht um Wind und Wetter, sondern um die Pflege der eigenen Gesundheit. Sprich Massage, Sauna, Baden als pure Entspannung, während am Meer auch Fun im Vordergrund steht. Beim Meer bewundern wir diese natürliche Gewalt, beim Wellness geniessen wir unsere eigene Natur. Und: Der Wellnesser hat anschliessend keinen Sand in den Schuhen und in der Ferienwohnung und überall…

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