Den Garten dem Alter anpassen


Die Pensionierung steht vor der Tür und mit ihr die Frage, was danach ist. Eine wichtige Frage, die nicht erst kurz vor dem Ruhestand geklärt werden sollte. Sie ist auch abhängig davon, wie man gesundheitlich fit ist. Ob erste Gebrechen den Bewegungsradius eingrenzen. Tatsache ist, wer pensioniert wird, darf das Leben etwas ruhiger angehen. Statt im Sekunden- neu im Minuten- und vielleicht sogar im Stundentakt.


Der Garten als Oase im Ruhestand

Wenn das Hobby zum «Beruf» wird


Ein Traum, den wir vielleicht ein Leben lang geträumt haben. Selbstständig sein. Selbst entscheiden können. Rund um die Uhr. Bei einigen Menschen wurde aus dem Hobby ein Beruf. Das ist spätestens ab der Pensionierung für alle möglich. Nehmen wir als Beispiel den eigenen Garten. Gestalten, investieren und den wohlverdienten Lohn, sei es in Form von knackigem Salat, gesundem Gemüse oder von farbenprächtigen Blumen, geniessen. Garten fördert nicht nur Leben, er erhält es auch. Nicht selten äussern ältere Menschen, dass ihnen der Garten einen gewissen Lebenssinn gibt. Er fordert regelmässige Pflege und prägt so in einem gewissen Masse auch den Tagesablauf. Statt zur Arbeit geht es in den eigenen Garten.

Den Garten den eigenen Möglichkeiten anpassen


Einer Tatsache müssen alle Menschen ins Auge sehen: Wir werden älter, gebrechlicher, die Kraft lässt Schritt für Schritt nach. Die Gesundheit wird anfälliger. Den Rasen mähen wir nicht mehr so einfach und die Schmerzen in Gelenken oder Rücken nach einem harten Gartentag lassen sich nicht mehr verleugnen. Die Planung des bevorstehenden Lebensabschnittes ist angesagt. Dazu gehört auch der Garten. Gartenplanung für die Pensionierung? Wie geht das?

Wichtige Punkte sind Aufwand, Pflege und die Schaffung von Ruheplätzen zum Geniessen. Harte Gartenarbeit sollte vermieden werden. Das bedeutet: Der Gartenbauer müsste den Garten so gestalten, dass er möglichst pflegeleicht wird. Da spielt die Wahl der Pflanzen eine grosse Rolle. Es braucht auch gut begehbare, für Rollator und Rollstuhl geeignete Wege in rutschfestem Material, ohne Stolper- oder Misstritt-Gefahren. Barrierefrei, so der Fachbegriff. Bäume, die einfach geschnitten werden können und nicht all zu hoch werden, die im Winter möglichst einfache Pflege ermöglichen. Mit einem sogenannten Hochbeet kann man den Anbau von Kräutern, Gemüse und Blumen weiterhin pflegen, weil die dabei bequeme Körperhaltung den Rücken nicht belastet. Risiko eingrenzen, ohne die Freude am Garten einzuschränken. Ganz wichtig ist auch die Möglichkeit, Salat und Gemüse anzupflanzen, um die Selbstverpflegung (besonders bei tiefen Renten) zu fördern.

Garten kann seniorengerecht geplant werden. So wird er viel zur Lebensqualität im Alter beitragen.

Tipp Gartenbau Region Zürich